Montag, 5. März 2012
Fallin'
up2thesky, 22:11h

Bring mich irgendwo hin, wo Wasser und Luft ist
Ich will leben, soll rennen, muss reden
Ein vogel ohne orientierung – ohne Zeitgefühl und Landkarte
Wenn der Weg, den man geht, nur ein Kreis ist
Meine Flügel werden langsam müde und nichts kann mich jetzt mehr tragen
Meine Hände sind leer, mein Mund trocken
jeder Schritt allein, ist ein Schritt zu weit
Ich spür die Schwerkraft wieder
und sie zieht und übt ihre Macht auf mich aus.
Sie drückt mich nieder
Ich kann nicht mehr, brauch ein neues Gewehr
Sihouetten die geblieben sind, werden mehr und mehr
Alles fällt ins alte Muster zurück
Ich versuch mich zu zwingen, aber es wird mir nicht gelingen
Es ist nicht fair, der Druck wird mehr
Du verdeckst mir die Sicht - kreist mir im Kopf
graduell kreis ich mit - 360 Grad und s ist dir nicht genug.
Mach nur weiter, wir können nicht so sein.
Du verstehst was ich mein.
Wenn ich dir schreibe ist es ein unbeschreibliches Gefühl – etwa wie wenn ich meine letzte Zigarrette anzünde. Es bringt mich nicht weiter, erst recht macht es mich nicht klüger. Vielleicht bist du zu schnell gewachsen, Und ich hab zu langsam losgelassen.
Ich machte einen Atemzug und aus der Nacht in deinen Armen, wurde bereits Morgen
Einst dauerte eine Stunde knappe 2 Sekunden...
Ein Jahr ging rum wie eine halbe Woche..
Und die schönen Jahre mit dir scheinen jetzt als wärens nur Minuten gewesen.
Heute wünsch ich mir seit 100 Tagen dass es endlich nächste Woche ist.
Jetzt sitze ich seit einer Ewigkeit schon da und es ist noch keine Zeit vorbei.
Es gibt sie nicht. Sie ist mit mir eingefroren..
Meine Uhr, meine Wand - nicht meine Zeit
Ich will rennen
kein stein und kein Stock im weg
Räum sie weg, lass meine Strasse frei. Mach die Musik an, ich will im Takt mit ihr sein.
Werd mich von dir losreissen und frei sein. Davon fliegen – unabhängig sein.
Ich frage mich bloss, warum ich noch bleib.
Ich lass los
schlag auf die Wand ein, die mich noch aufhält.
Trete sie nieder und spuck auf sie.
Spring über den Graben, der mich noch aufhält.
Annuliere meine weisse Flagge, steh auf, mach den ersten Schritt.
Gradeaus in dein Gesicht mit dem letzten Tritt.
Ich scheiss jetzt auf die Angst.
Scheiss egal, wenn du mir nicht nachruftst, wenn ich mich von dir entferne.
Vielleicht erkennst du mich irgendwann wieder aus der Ferne.
Vielleicht weisst du dann wer ich einmal war – zu wem du mich damals gemacht hast.
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