Sonntag, 19. Februar 2012
Von Strassen und Wegen
up2thesky, 12:47h
Gänsehaut vor Überwältigung
am Fenster holt mich die Kälte auf.
Ich überwältige mich selbst
Ich kann von hier aus bis zum Horizont blicken, dort wo die Erde den Himmel küsst.
Den Schwalben bei ihrer Reise zuschauen und wünschen, wieder einer von ihnen zu sein.
Wieder im Schwarm meiner Mitreisenden vom Gegenwind geschützt zu werden.
Limitlos und Zeitlos zu sein.
Nicht mehr so egoistisch und aufs Ziel gerichtet zu sein, wie ich es wurde.

Dem Wind zuhören und erfahren was er zu erzählen hat. Was er da draussen gesehen hat, als ich weg war.
Ich muss am Fenster bleiben – die grauen Wände spucken auf mich und lassen mich ersticken.
Die unberührten Wände, die eigentlich vor Farbe stahlen müssten,
die eigentlich die schönsten Geschichten erzählen sollten.
Beim Anblick dieser monotonen, nackten Wände frag ich mich,
wo ich eigentlich die letzten Monate verbracht habe.
Hier, bei euch war ich nicht.
Denn sonst würde mir jetzt nicht alles so fremd und kalt vorkommen.
Nach ihr,
nach meinen Fehlern..
konnte ich nicht mehr am Boden bleiben, denn hier gab es für mich zu wenig Luft um zu atmen. Der Verlust war zu gross, also nahm ich das Flugzeug.
Liess mich nach Oben bringen, weil ich gehört habe, dass es dort noch genug Luft gibt. Dort angekommen, lebte ich weiter...
Nichts ausser Wolken, aber keine war für mich geschaffen.
Keine würde mich, samt meiner Tasche voller Sorgen und Gedanken tragen können.
Ich fing an, meine eigenen Strassen zu bauen, da ich mich ohne nicht fortbewegen konnte.
Jede Strasse bekam deinen Namen, jedes Dach die Farbe deiner Augen.
Aber kein einziges Haus war für mich bestimmt.
Ich konnte jedes Haus bauen wie es mir passte, aber keines ging an mich, obwohl ich selbst der Achitekt war.
Wie ein Obdachloser, der einen Unterschlupf suchte, aber immer wieder bereits Bewohntes findet. Ich war wohl der schlechteste Architekt dieser Welt.
Ich bin Realitätsfern!
Losgerissen, jung, wild und scheisse.
Muss erst spüren, dann sehen.
Zum Schluss hören und reden. Vielleicht singen oder auch einfach schreien. REALITÄTSFERN MEINE LIEBEN.
Ich fing an, Löcher durch die Wolken zu buddeln, da alle Strassen zu dir führten.
Wie ein Gefangener, der flüchten möchte, aber immer wieder in seiner kleinen, engen Zelle landet. Unsanft und schmerzhaft auf dem steinigen Boden.
Die Wächter waren unsichtbar und leise.
Sie liessen mich flüchten und rennen. Ich war frei und glücklich.
Aber wenn ich abends mit einem Lächeln auf den Lippen einschlief, schlichen sie sich manchmal zu mir und holten mich zurück.
Zurück auf den Boden, wo die Realität statt fand.
Ich entschied mich für einen sehr kurzen Besuch.
Mein Weg war noch nicht gefunden..
Also setzte ich mich auf eine Schwalbe, deren Flügel noch nicht gebrochen waren, wie meine es waren.
Oben angekommen, erkannte ich meine Strassen wieder.
Sogar die gebuddelten Löcher waren noch da.
Alle meine Spuren.
Aber keine Wächter mehr.
Unsichtbar und Leise wie sie waren, sind sie wahrscheinlich fortgegangen.
Weit und breit nur ich und tausend Sterne,
von denen einer mein Weg sein sollte.
Ich bin auf der Suche nach einem Raum.
Einem neuen, unbeührten Raum, voller Ecken und Kanten.
Einen mit weissen Wänden und Fenstern an der Decken - Türen am Boden.
Will die Pinsel in die Hand nehmen, die Farben selbst mischen.
Einen Raum voller Schwerelosigkeit..
Meine Gedanken ohne Gewicht und Auswirkung
Aber den gibts nicht. Vergisst es meine Lieben.
Jedes Flugzeug muss irgendwann wieder landen.
Jeder Vogel wird irgendwann müde und muss sich einen Baum suchen.
Jede Wolke löst sich irgendwann auf.
Es kommt mir vor, als hättest du meinen klaren Verstand mitgenommen, als du gegangen bist. Als hättest du meine Menschlichkeit und Bodenständigkeit durch Egoismus und Gleichgültigkeit getauscht.
Bin durchs Leben gerannt, als gäbs kein Morgen - Kein Halt und Stop
Hab stets die Autobahn genommen, bin schneller gefahren als jede Uhr.
Ich brauchte nicht zu tanken, war limitlos.
Musste beweisen, dass ich auch ohne dich alles erreichen konnte..
obwohl ich doch eigentlich nur dich erreichen wollte..
am Fenster holt mich die Kälte auf.
Ich überwältige mich selbst
Ich kann von hier aus bis zum Horizont blicken, dort wo die Erde den Himmel küsst.
Den Schwalben bei ihrer Reise zuschauen und wünschen, wieder einer von ihnen zu sein.
Wieder im Schwarm meiner Mitreisenden vom Gegenwind geschützt zu werden.
Limitlos und Zeitlos zu sein.
Nicht mehr so egoistisch und aufs Ziel gerichtet zu sein, wie ich es wurde.

Dem Wind zuhören und erfahren was er zu erzählen hat. Was er da draussen gesehen hat, als ich weg war.
Ich muss am Fenster bleiben – die grauen Wände spucken auf mich und lassen mich ersticken.
Die unberührten Wände, die eigentlich vor Farbe stahlen müssten,
die eigentlich die schönsten Geschichten erzählen sollten.
Beim Anblick dieser monotonen, nackten Wände frag ich mich,
wo ich eigentlich die letzten Monate verbracht habe.
Hier, bei euch war ich nicht.
Denn sonst würde mir jetzt nicht alles so fremd und kalt vorkommen.
Nach ihr,
nach meinen Fehlern..
konnte ich nicht mehr am Boden bleiben, denn hier gab es für mich zu wenig Luft um zu atmen. Der Verlust war zu gross, also nahm ich das Flugzeug.
Liess mich nach Oben bringen, weil ich gehört habe, dass es dort noch genug Luft gibt. Dort angekommen, lebte ich weiter...
Nichts ausser Wolken, aber keine war für mich geschaffen.
Keine würde mich, samt meiner Tasche voller Sorgen und Gedanken tragen können.
Ich fing an, meine eigenen Strassen zu bauen, da ich mich ohne nicht fortbewegen konnte.
Jede Strasse bekam deinen Namen, jedes Dach die Farbe deiner Augen.
Aber kein einziges Haus war für mich bestimmt.
Ich konnte jedes Haus bauen wie es mir passte, aber keines ging an mich, obwohl ich selbst der Achitekt war.
Wie ein Obdachloser, der einen Unterschlupf suchte, aber immer wieder bereits Bewohntes findet. Ich war wohl der schlechteste Architekt dieser Welt.
Ich bin Realitätsfern!
Losgerissen, jung, wild und scheisse.
Muss erst spüren, dann sehen.
Zum Schluss hören und reden. Vielleicht singen oder auch einfach schreien. REALITÄTSFERN MEINE LIEBEN.
Ich fing an, Löcher durch die Wolken zu buddeln, da alle Strassen zu dir führten.
Wie ein Gefangener, der flüchten möchte, aber immer wieder in seiner kleinen, engen Zelle landet. Unsanft und schmerzhaft auf dem steinigen Boden.
Die Wächter waren unsichtbar und leise.
Sie liessen mich flüchten und rennen. Ich war frei und glücklich.
Aber wenn ich abends mit einem Lächeln auf den Lippen einschlief, schlichen sie sich manchmal zu mir und holten mich zurück.
Zurück auf den Boden, wo die Realität statt fand.
Ich entschied mich für einen sehr kurzen Besuch.
Mein Weg war noch nicht gefunden..
Also setzte ich mich auf eine Schwalbe, deren Flügel noch nicht gebrochen waren, wie meine es waren.
Oben angekommen, erkannte ich meine Strassen wieder.
Sogar die gebuddelten Löcher waren noch da.
Alle meine Spuren.
Aber keine Wächter mehr.
Unsichtbar und Leise wie sie waren, sind sie wahrscheinlich fortgegangen.
Weit und breit nur ich und tausend Sterne,
von denen einer mein Weg sein sollte.
Ich bin auf der Suche nach einem Raum.
Einem neuen, unbeührten Raum, voller Ecken und Kanten.
Einen mit weissen Wänden und Fenstern an der Decken - Türen am Boden.
Will die Pinsel in die Hand nehmen, die Farben selbst mischen.
Einen Raum voller Schwerelosigkeit..
Meine Gedanken ohne Gewicht und Auswirkung
Aber den gibts nicht. Vergisst es meine Lieben.
Jedes Flugzeug muss irgendwann wieder landen.
Jeder Vogel wird irgendwann müde und muss sich einen Baum suchen.
Jede Wolke löst sich irgendwann auf.
Es kommt mir vor, als hättest du meinen klaren Verstand mitgenommen, als du gegangen bist. Als hättest du meine Menschlichkeit und Bodenständigkeit durch Egoismus und Gleichgültigkeit getauscht.
Bin durchs Leben gerannt, als gäbs kein Morgen - Kein Halt und Stop
Hab stets die Autobahn genommen, bin schneller gefahren als jede Uhr.
Ich brauchte nicht zu tanken, war limitlos.
Musste beweisen, dass ich auch ohne dich alles erreichen konnte..
obwohl ich doch eigentlich nur dich erreichen wollte..
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